jobcenter frechen

Veröffentlicht von ANONYM am 29.04.2013

der erstantrag...

1. beim stellen des antrags wurde die übliche taktik verwendet. man sagt nicht was alles benötigt wird. also man kriegt eine liste, gibt diese unterlagen ab und dann fehlt noch etwas. dann gibt man es ab. dann fehlt noch etwas. also nachfragen, ob die liste nun wirklich vollständig ist. am besten gesprächsnotiz machen und weiterhin ebenso einen zeugen mitnehmen am allerbesten. hatte ich gemacht.

2. man wird am eingang zunächst eingeschüchtert. hatte das gefühl der mitarbeiter wird dazu aufgefordert. es kam mir nicht echt vor, so als ob dies nicht seine idee ist. er wirkte eigentlich als sehr netter typ. der sowas nicht tun würde, wie er sich verhalten hat. in form von abfälligen bemerkungen über den lebenslauf, den man hat und eine wohlmöglich arbeitsscheue einstellung u.a.

davon darf man sich nicht abschrecken lassen. es nicht persönlich nehmen am besten. alle mitarbeiter sind menschlich eigentlich sehr nett und fair. man hat echt den eindruck die bekommen gesagt, dass sie sich verfassungswidrig benehmen sollen vom chef. man hat wirklich den eindruck die werden selber dort fertig gemacht. habe nur positive erfahrungen gemacht bisher.

3. man kriegt immer wieder geschichten erzählt wo den leuten wegen fehlenden unterlagen kein geld gegeben mehr wird, weil immer irgendetwas fehlt, was aber vorher nicht nachgefragt wurde.


frühere erfahrungen, die mir von leuten berichtet wurden, als es noch die arge gab:

- leute wurden aufgefordert sich für leiharbeitsfirmen zu bewerben. die leiharbeitsfirmen linkten die leute und zinkten sie dann beim mitarbeiter an und behaupten einfach derjenige sei nicht arbeitswillig. daraufhin schickte der mitarbeiter eine kürzung raus. die leute meinten das ganze sei zwischen leiharbeitsfirma und jobcenter so abgesprochen. das kann man aber nicht beweisen. es machte wohl jedoch stark den eindruck. da die leute wohl schon bei der bewerbung von den firmen gedemütigt und beleidigt wurden. es muss wohl sogar mal eine bemerkung gefallen sein wie: ´sie menschlicher müllhaufen wollen also arbeiten bei uns. da können sie ja dankbar sein, wenn wir sowas wie sie nehmen´. daraufhin beschwerte sich der bewerber und beschimpfte die am telefon. (er, 60 jahre, arbeitslos geworden aufgrund des konkurses eines transportunternehmens, bei dem er über 30 jahre gearbeitet hatte, schwer chronisch kranke frau. der medikamentenantrag für die frau wurde ebenfalls abgelehnt.) daraufhin, also als er wohl sich dies nicht hatte gefallen lassen, ja wohl berechtigt, wurde ihm von der leiharbeitsfirma der telefonhöhrer aufgelegt. paar tage später hatte er den kürzungsbescheid bekommen.

- frau erhielt nach antrag 6 monate keine leistungen, obwohl alle unterlagen da waren. die mitarbeiterin sagte wohl der frau: ´das wäre ja schließlich nicht ihr problem. sie sei ja nicht dafür da, dass die frau ihr geld kriegte, wenn sie zu faul wäre zum arbeiten´. daraufhin hat die frau wohl gemeint, dass die mitarbeiterin hoffentlich bald selbst mal arbeitslos würde und nichts mehr zum essen hätte. daraufhin wurde die frau rausgeschmissen.