Ein Kopfschütteln im Rettungswagen

Veröffentlicht von ANONYM am 27.05.2013

Da schüttelten die medizinischen Versorger nur noch den Kopf, als sie erfuhren,daß es in einem Jobcenter keinen freien Zugang zu einer Toilette gibt.
Denn zu diesem wurden sie gerufen, weil dort ein Mensch Kreislaufmäßig zusammenbrach. Und nur das, weil es ihm nicht möglich war, zu einer Toilette gelangen zu können.
Da hat ein Mensch einen Termin im Jobcenter, und als er dort ankommt bemerkt er, daß es ihm übel wird und ganz dringend auf die Toilette muß, um dieser Übelkeit entgegensteuern zu können.
ES ist ein Tag, der außerhalb der offiziellen Sprechzeiten liegt, zu dem er terminlich bestellt ist.
Der Empfang ist also geschlossen, und somit auch von keinem Mitarbeiter des Jobcenters besetzt, durch deren Durchgang man zu einer Toilette gelangen könnte.
Aber verschlossen ist auch die Zugangstür zum Zugangsbereich des Jobcenters.
Es gibt auch keine Klingel oder Sprechanlage, durch welche man sich bemerkbar machen könnte, um an diesen SO wichtigen Ort gelangen zu können.
Zum Glück findet man noch einen Stuhl auf dem man sich in seiner zunehmenden Übelkeit setzen kann. Denn man hat das Glück, das gerade kein offizieller Sprechtag ist, das man ganz allein ist, und es sich aussuchen kann, welchen der wenig aufgestellten Stühle man benutzen kann.
Es sind ja auch nur noch wenige Minuten, bis man von dem bestellten Mitarbeiter des Jobcenters abgeholt wird, bis sich diese verschlossene Tür endlich öffnet, bis man darum BITTEN kann, zu diesem so wichtigen Ort eines menschlichen Bedürfnisses gelangen zu können.
Aber die Naturgesetze des menschlichen Körpers haben ihre eigenen Gesetze.
Und diese UNTERWERFEN sich nicht irgendwelchen Anweisungen, und den von Menschen dazu geschaffenen Bedingungen, das dort kein freier Zugang zu einer Toilette vorhanden ist.
Der Kreislauf meldete sich und er brach zusammen.