Unmögliche Forderungen sonst kein Geld

Veröffentlicht von ANONYM am 28.05.2013

Ich habe vor einigen Jahren in der Systemgastronomie einen befristeten Arbeitsvertrag bekommen, dieser wurde später nicht verlängert da von Anfang an klar war das man mich nur befristet brauchen würde.
Als der Vertrag wieder auslief bestand noch kein Anspruch auf ALGI, also musste ich für meine kleine Familie wieder HartzIV beantragen. Anschließend wurde uns 3 Monate jegliche Hilfe versagt weil ich keine *KÜNDIGUNG* vorlegen konnte und mir einfach mal unterstellt wurde noch zu arbeiten. Ich solle nachweisen das ich gekündigt wurde sonst gibt es kein Geld wurde mir gesagt. Das befristete Arbeitsverträge keinerlei Kündigung benötigen (wie es auch in meinem Arbeitsvertrag stand der dem JC natürlich vorlag) war es also unmöglich etwas derartiges für das JC zu besorgen da mein ehemaliger Arbeitgeber sich natürlich weigerte so ein Sinnlosschreiben aufzusetzen. Man hat uns damals mit einem Kleinkind 3 Monate ohne Geld da sitzen lassen, nur das Kindergeld hatten wir zum Leben. Anfangs konnten wir uns noch etwas von Bekannten und Familie leihen, irgendwann ging das aber auch nicht mehr. Da es mir wichtig war das meine Frau und mein Kind möglichst genug haben habe ich damals Wochenlang kaum etwas gegessen. Die Folge davon sind Massive Magenprobleme die bis heute bestehen (es ist schwer nur mein Idealgewicht zu halten da ich nichts mehr Essen kann) und ein vollständiger Kreislaufzusammenbruch. Die liebe Tafel hat uns damals auch nichts zum Essen gegeben, dafür hätten wir erst unseren HartzIV-Bescheid benötigt. Es ist traurig mit welch Kriminellen Aktionen Menschen Seelisch und Körperlich kaputt gemacht werden durch HartzIV.